Der Zwergpinscher
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Zwergpinscher Ratgeber

Der Zwergpinscher: Kleiner Wirbelwind mit viel Power!


Zwei Zwergpinscher stehen sich gegenüber

Sie träumen von einem Hund, der Ihnen ein echter Partner in allen Lebenssituationen ist? Ein Hund, der gleichwohl anhänglich als auch neugierig, eigenständig und sehr bewegungsfreudig ist? Zu groß soll er nicht sein, aber auch nicht das klassische „Schoßhündchen"?

Dann könnte ein Zwergpinscher der passende Hund für Sie sein! Lassen Sie sich nicht vom Namen täuschen: Ein (nicht überzüchteter) Zwergpinscher ist gar nicht so klein, wie der Name zunächst vermuten lässt. Immerhin wird er zwischen 25 und 30 cm groß, bei einem Gewicht von 4 - 6 kg. Apropos „überzüchtet": Inzwischen gibt es von einigen Züchtern Zwergpinscher in einer Art „Miniaturausgabe", die auch den Namen „Miniaturpinscher" tragen. Es handelt sich hierbei also um eine Auszüchtung der Zwergpinscher-Rasse, speziell auf die Körpergröße bezogen. Allerdings weisen solche Tiere oft gesundheitliche Probleme schon im Welpenalter auf oder bekommen diese im späteren Lebensalter. Experten raten daher von der Anschaffung eines Miniaturpinschers ab.


Die Rasse: Warum der Zwergpinscher ein perfekter Hund für Sie sein könnte

Unter einem Zwergpinscher versteht man das kleinere Abbild des bekannten Deutschen Pinschers. Aufgrund seiner meist braunen Fellfarbe wird er häufig auch als Rehpinscher bezeichnet. Ursprünglich, d. h. bis Ende des 19. Jahrhunderts, wurde noch keine Unterscheidung zwischen Pinschern und Schnauzern vorgenommen. Erst um 1895 vereinigten sich die Clubs und es wurde damit begonnen, die rauhaarigen und die glatthaarigen Rassen zu trennen. Diesbezüglich spricht man auch von einer Reinzucht. Erst mit diesen Anstrengungen wurden die Unterschiede zwischen Pinschern und Schnauzern in der Zucht herausgearbeitet. Aus den daraus gebildeten, reinrassigen Pinschern entwickelte man schließlich auch die mittlerweile eigenständige Rasse der Zwergpinscher.
Für die Einhaltung und Aufrechterhaltung der Rassestandards ist seitdem der „Pinscher-Schnauzer-Klub 1895" zuständig. Er ist der einzige Rassezuchtverband in diesem Bereich, der vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) offiziell anerkannt wird.

In Deutschland ist der Zwergpinscher mittlerweile eine sehr beliebte Hunderasse. Für den Kauf eines solchen Hundes sprechen viele Gründe, wie wir gleich sehen werden. Doch wir wollen Ihnen nicht nur die Vorteile dieser Rasse aufzählen, sondern auch aufdecken, worauf Sie sich mit der Anschaffung einlassen, was genau dieser Hund braucht und wo Punkte lauern, auf die Sie besonders achten müssen. Denn nur wer sich bereits von einem Hundekauf möglichst ausführlich mit der Rasse beschäftigt, der kann sich sicher sein, den genau für ihn passenden Hund gewählt zu haben.

Die äußere Erscheinung des Zwergpinschers

Zwergpinscher in der Profilansicht

Trotz seiner vergleichsweise geringen Körpergröße von 25 – 30 cm besitzt der Zwergpinscher einen recht imposanten Körperbau, mit ausgeprägter und gut verteilter Muskulatur und einer annähernd quadratischen Statur. Während andere Hunde oft lediglich eine verkleinerte Züchtung bestehender Rassen abbilden, welche dann oftmals durch Mängel in der zwerghaften Erscheinung auffällt, wirkt der Zwergpinscher sehr harmonisch.
Der Zwergpinscher besitzt ein kurzes und glattes Fell ohne Unterwolle. Er neigt daher in der kalten Jahreszeit leicht zum Frieren, so dass es sich bei längeren Aufenthalten im Freien anbietet, dem Hund einen Mantel bzw. Kälteschutz anzuziehen.
Ein charakteristisches Merkmal des Zwergpinschers ist sein kräftiger, langgestreckter Kopf. Er zeichnet sich durch eine flache Stirn, den kräftigen Fang und einen leichten, aber deutlich sichtbaren Stop aus. Das Hinterhauptbein tritt dagegen nur sehr schwach in Erscheinung. Der Kopf besitzt einen geraden, parallel zur Stirn verlaufenden Nasenrücken mit einer vollen und schwarzen Nasenkuppe. Der Hund sollte über gut anliegende Lefzen verfügen, die dunkel gefärbt sind. Der rassetypische Zwergpinscher hat hoch angesetzte Ohren in Form eines Stehohres oder V-förmig mit einer Klappfalte.

Das Wesen des Zwergpinschers

Ein Zwergpinscher kuschelt mit seiner Besitzerin

Der Zwergpinscher ist kein „Gemeinschaftshund", sondern schließt sich in der Regel nur einer Person an, der er dann besonders treu zur Seite steht. Diese Bezugsperson verfolgt er gerne auf Schritt und Tritt, längeres Alleinbleiben ist nicht seine Sache.
Charakteristisch für den Zwergpinscher ist seine ausgeprägte Neugier. Egal ob Menschen, Tiere oder Gegenstände – stets ist er an allem interessiert und liebt es, Neues zu erforschen. Dieser Entdeckerdrang paart sich mit seiner ausgeprägten Bewegungsfreudigkeit, so dass der Zwergpinscher sowohl geistig als auch körperlich stets ausreichend gefordert sein möchte. Daraus folgt: Wenn Sie an einem Zwergpinscher interessiert sind, sollten Sie ebenfalls Spaß an der Bewegung – insbesondere im Freien – haben. Auch die nötige Zeit sollte vorhanden sein, da es mit wenigen Minuten Gassi gehen bei einem Zwergpinscher nicht getan ist. Wird der Zwergpinscher nicht ausreichend gefordert, neigt er zur Nervosität, was mitunter recht anstrengend sein kann. Wer nicht nur auf ausgedehnte tägliche Spaziergänge setzen möchte, der sollte seinem Hund anderweitig Beschäftigung verschaffen, zum Beispiel durch verschiedene Hundesportarten wie Coursing oder Agility. Auch Dogdancing kann sowohl dem Hund als auch dem Herrchen / Frauchen viel Spaß und Beschäftigung bringen.
Des Weiteren gilt der Zwergpinscher als optimaler Familienhund. Er besitzt einen ausgeglichenen Charakter, kann fast immer auch mit Kindern gut umgehen und lässt sich gut erziehen. Allerdings sollte die Erziehung möglichst früh beginnen und mit der gebotenen Konsequenz durchgeführt werden. Als Belohnung für die Mühen erhält der Besitzer einen gehorsamen und wachsamen Hund, der kein Kläffer ist. Der Familienfreundlichkeit kommt auch entgegen, dass der Zwergpinscher ein verspielter, quirliger und freundlicher Hund ist. Kinder, ältere Menschen und Erwachsene kommen gut mit ihm klar, so wie er mit ihnen.
Mit seinem starken Beschützerdrang ist der Zwergpinscher ein Hund mit großem Verantwortungsbewusstsein. Er ist extrovertiert und kann trotz seiner vergleichsweise geringen Körpergröße durchaus vehement nach vorne gehen und entsprechenden Eindruck bei seinem Gegenüber hinterlassen. Ursprünglich wurde die Rasse für die Rattenjagd gezüchtet, heute eignet sich ein Zwergpinscher aber auch sehr gut als Wachhund.

Erkrankungen beim Zwergpinscher

Generell gilt der Zwergpinscher als ein sehr robuster Hund. Für die Rasse gibt es kaum arttypische Erkrankungen, und auch die rauen Verhältnisse draußen machen dem Hund normalerweise kaum etwas aus. Lediglich bei ganz niedrigen Temperaturen sollten Sie darauf achten, den Hund nicht zu sehr auskühlen zu lassen – hier kann eine Decke bzw. ein Hundemantel helfen.
Als einzige Erkrankung, die vorwiegend bei dieser Rasse (wenn auch recht selten) auftritt, ist das Akrale Mutilationssyndrom zu nennen. Hierbei handelt es sich um eine angeborene Nervenkrankheit, die mit der Selbstverstümmelung der Pfoten einhergeht. Die Gründe hierfür liegen in einer ungenügenden Ausprägung der sensiblen Nervenfasern, welche sich direkt nach der Geburt äußert. Die ersten Symptome zeigen sich meist in einem Alter von 3-5 Monaten. Der Hund beginnt, sich häufig selbst die Pfoten zu lecken und sie anzunagen. Das Ganze steigert sich mit der Zeit und wird immer extremer, es kann schlussendlich bis zur Selbstverstümmelung bzw. Selbstamputation der Pfoten führen. Wer den Verdacht auf das Akrale Mutilationssyndrom hegt, der sollte die Endspitzen der Gliedmaßen seines Hundes untersuchen und insbesondere auf die Reizempfindlichkeit testen. Ein Charakteristikum dieser Krankheit ist, dass die Endspitzen der Gliedmaßen komplett schmerzfrei werden. Scheuen Sie sich also nicht, auch einmal kräftig in die Pfoten zu kneifen!

Die Diagnose der Erkrankung wird i. d. R. durch ein klinisches Bild und eine histopathologische Untersuchung gestellt. Allerdings lässt sich die Erkrankung – wie bei vielen Erbkrankheiten – bis heute nicht erfolgreich behandeln. Zwar können Schutzausrüstungen wie Stiefel, Halskrausen oder Verbände angelegt werden, diese reduzieren den Drang zur Selbstzerstörung jedoch nur für einen eingeschränkten Zeitraum. Hunde, die derart betroffen sind, dürfen nicht mehr zur Zucht verwendet werden. Bei einer bereits fortgeschrittenen Gewebszerstörung raten die meisten Tierärzte zur Einschläferung des Hundes.
In sehr seltenen Fällen kommen beim Zwergpinscher außerdem Erkrankungen im Bereich der Epilepsie sowie Augenerkrankungen vor. Entsprechende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Unterseite „Erkrankungen" in unserem ausführlichen Ratgeber.

Reinrassiger Zwergpinscher oder Zwergpinscher-Mix?

Falls Sie beabsichtigen, Ihren Zwergpinscher bei einem Züchter zu erwerben, wird es sich in der Regel um einen reinrassigen Hund handeln – mit den bereits genannten Merkmalen. Sie wissen also genau, was Sie bekommen. Dennoch kann es auch ratsam sein, einen Mix aus Zwergpinscher und einer anderen Rasse anzuschaffen. Da ist zum einen der Preis – Mischlinge sind sowohl als Welpe als auch im Jugend- oder Erwachsenenalter deutlich günstiger zu haben als ein reinrassiger Zwergpinscher. Der Preisunterschied kann hierbei bis zu 1000.- Euro ausmachen (ein reinrassiger Welpe kostet bis zu 1.300 Euro, Mischlinge sind bereits für 300-500 Euro zu haben).
Was spricht also für einen Mischling, außer dem Preis?
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Mischlingen: Die sogenannten Promenadenmischungen, welche aus ungeplanten und nicht vorhersehbaren Verpaarungen entstanden auf der einen Seite, die gezielten Verpaarungen unterschiedlicher Rassen auf der anderen Seite. Vorsicht bei der ersten Mischung: Promenadenmischungen können unvorhersehbare gesundheitliche Probleme mit sich bringen, u. a. diverse Erbkrankheiten, die mit anderen Erkrankungen in einer Wechselwirkung stehen und sich dadurch noch verstärken.
Ganz anders bei Verpaarungen, die von erfahrenen Züchtern und Hundefreunden genau in der vorliegenden Form geplant wurden. Hier kann es sogar Vorteile haben, keinen reinrassigen Zwergpinscher zu züchten – wenn es beispielsweise darum geht, positive Charaktereigenschaften in den Hund einzukreuzen. Experten streiten sich allerdings – wie bei fast jeder anderen Rasse auch – bis heute über diesen Punkt. Mancher sieht den Fortbestand der reinen Rasse durch die Einkreuzungen ernsthaft gefährdet.
Darüber wollen wir an dieser Stelle nicht urteilen, sondern lieber in die Praxis gehen und Ihnen die wichtigsten Mischlinge mit einem Zwergpinscher-Anteil etwas näher vorstellen. So können Sie selbst urteilen, ob eine bestimmte Mischung für Sie besser wäre als ein reinrassiger Zwergpinscher.


Zwergpinscher – Mops-Mix

Der Mops ist in den letzten Jahren zu einer Art „Modehund" geworden. Leider geht damit ein Umstand einher, der vielen Hundeliebhabern und Experten Bauchschmerzen bereitet: die überzüchtungen. Gerade bei Möpsen wirkt sich dies besonders drastisch aus, denn sie verfügen über einige rassetypische Merkmale, die in den letzten Jahren gezielt eingezüchtet wurden, welche aber lediglich der Optik dienen. Diese Merkmale können dem Hund ernsthafte gesundheitliche Probleme bescheren. Hier ist vor allen die immer weiter zurückgezüchtete Nase des Mopses zu nennen, die dem Hund das Atmen zunehmend schwerer macht. Viele heutige Möpse besitzen quasi gar keine Nase mehr, sie bekommen nur sehr schlecht Luft und sind dadurch anfällig für viele Folgeerkrankungen. Durch das Einkreuzen eines Zwergpinschers kann diesen gesundheitlichen Gefahren entgegengewirkt werden.
Besonders in den USA sind Mischungen aus Mops und Zwergpinscher inzwischen sehr beliebt. Man bezeichnet sie auch als Carlin Pinscher und Muggin. Die Hunde besitzen die grundsätzliche Kopfform des Mopses, haben aber einen deutlich längeren Fang und können somit besser atmen. Auch die Charaktereigenschaften wurden in diesem Fall so gekreuzt, dass sich die positiven Aspekte miteinander verbinden. Die Mops-Zwergpinscher-Mischlinge besitzen ein freundliches Wesen, sind gelassen und ausgeglichen. Sie sind weniger quirlig und nervös als die reinrassigen Zwergpinscher.

Zwergpinscher - Italienisches Windspiel-Mix

Hier haben wir es mit einer Kreuzung aus Zwergpinscher und der kleinsten Windhundrasse zu tun, dem italienischen Windspiel. Warum kreuzt man diese beiden Rassen? Zunächst einmal passen die Hunde aufgrund ihrer Größe und des Gewichts sehr gut zusammen. Der Zwergpinscher profitiert von der Mischung aufgrund des grazileren und eleganteren Körperbaus, den der Windhund besitzt.
Allerdings ist dieser Mix durch den Einschlag der Windhundrasse in der Haltung recht anspruchsvoll. Es ist ein energievoller Hund, der sehr viel Auslauf braucht – sowohl in Bezug auf den Platz als auch zeitmäßig. Interessenten sollten sich also darüber im Klaren sein, dass sie hier einen Hund erwerben, für den sie ein vergleichsweise großes Maß an Zeit aufbringen müssen.


Zwergpinscher-Chihuahua-Mix

Neben dem bereits erwähnten Mops ist auch der Chihuahua in der letzten Zeit zu einem „Modehund" avanciert. Viele Menschen mögen ihn wegen seiner besonders kompakten Größe, allerdings ist der Chihuahua mitunter ein recht nervöser, nicht leicht zu handhabender Geselle. Durch das Einkreuzen des Zwergpinschers erreicht man ein ausgeglichenes, angenehmeres Wesen.
Auch bezüglich der äußeren Erscheinung ergibt die Mischung aus Zwergpinscher und Chihuahua eine vorteilhafte Kombination. Der Chihuahua wirkt immer etwas zwergenhaft und teilweise unförmig, dies wird durch den Einschlag des Zwergpinschers deutlich harmonisiert.
Allerdings sehen die Hunde aus dieser Verpaarung sehr unterschiedlich aus. Dies betrifft vor allem den Kopf und die Rute, welche jeweils verstärkt Merkmale einer der beiden Rassen zeigen. Welche Rasse dabei deutlicher zum Vorschein kommt, lässt sich vor dem Wurf allerdings nicht abschätzen. Die Mix-Züchtungen aus Zwergpinscher und Chihuahua werden im englischsprachigen Raum auch als Chipin oder Minchi bezeichnet.

Worauf Sie beim Kauf eines Zwergpinscher-Mixes achten sollten

Generell sind Sie, was das Wesen und natürlich auch die Optik angeht, mit einem reinrassigen Zwergpinscher immer auf der sicheren Seite. Wenn Sie sich aber – aus welchem Grund auch immer – für den Kauf eines Mischlings entscheiden, sollten Sie dabei einige Punkte beachten:

  • Kennt sich der Züchter mit der Mix-Rasse aus?
Viele Mischungen aus Zwergpinscher und einer anderen Rasse entstanden zufällig bzw. durch eine ungewollte Verpaarung der Hunde. Um die Welpen dann nach dem Wurf besser loszubekommen, wird der Verpaarung oft eine erfundene Geschichte angedichtet. Fragen Sie den Verkäufer also gezielt nach den individuellen Eigenschaften der Mix-Rasse und machen Sie sich vorher im Netz darüber schlau. So können Sie direkt beurteilen, wie weit es mit dem Fachwissen des Verkäufers her ist und ob dieser die Verpaarung wirklich genau so geplant hat.
  • Hat der Züchter bereits mehrere Würfe mit dem Rasse-Mix gemacht?
Wenn es der erste Wurf in der vorliegenden Mischung ist, liegt der Verdacht nah, dass es sich hierbei um einen „Unfall" und nicht um eine gezielte Verpaarung handelt.
  • Ist der Hund geimpft und entwurmt?
Diese Frage sollten Sie bei jedem Welpenkauf stellen – egal, ob es sich dabei um einen reinrassigen Hund oder eine Mischung handelt.

Die Lebenserwartung des Zwergpinschers und seiner Mischlinge

Generell besitzt der Zwergpinscher als kleinrassiger Hund eine höhere Lebenserwartung als die Hunde mittelgroßer oder gar sehr großer Rassen. Im Durchschnitt werden Zwergpinscher zwischen 14 und 16 Jahren alt.
Bei Mischlingen richtet sich die Lebenserwartung danach, welche Größe und welches Gewicht der eingekreuzte Hund besitzt. Hier gilt: Je größer und schwerer die eingezüchtete Rasse ist, desto eher verkürzt sich die Lebenserwartung des Mischlings.
Bei einem Mischling ist allerdings ein besonderer Wert auf die gesundheitlichen Aspekte zu legen. Der Grund: Es sind nicht nur die typischen Erkrankungen von Zwergpinschern, die hier auftreten können, sondern zusätzlich auch noch die Krankheiten, welche für die eingekreuzte Rasse typisch sind. Es gilt daher: Machen Sie sich auch über die gesundheitlichen Aspekte des Rassepartners schlau und achten Sie beim Welpenkauf darauf.
Übrigens: Immer wieder kursieren Gerüchte darüber, dass Mischlinge generell gesundheitlich robuster als reinrassige Hunde wären. Eine großangelegte Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover zeigt jedoch, dass dem nicht so ist. Unter mehreren tausend untersuchten Fällen von Hunden, die in tierärztliche Behandlung mussten, konnte keine signifikante Häufung von reinrassigen Hunden festgestellt werden.

Der Zwergpinscher in der Hundeschule

Nun ist es also soweit: Sie haben sich für einen Zwergpinscher als vierbeinigen Partner entschieden. Ein Mischling soll es nicht sein, also kommt nur ein reinrassiger Hund in Frage, den Sie in aller Regel vom Züchter bekommen – und zwar im Welpenalter. Natürlich muss ein solcher Hund angemessen erzogen werden, damit er Ihnen zukünftig ein treuer und verlässlicher Partner ist. Die ersten diesbezüglichen Maßnahmen wird bereits der Züchter in den ersten Wochen vorgenommen haben, die weitere Arbeit müssen Sie dann allerdings selbst erledigen.

Und wie geht das am besten?

Nur erfahrene Hundebesitzer sollten die Erziehung ihres neuen Mitbewohners selbst in die Hand nehmen. Für alle anderen ist der regelmäßige Besuch in einer Hundeschule zu empfehlen. Dort kann man Sie von Anfang an unterstützen – sowohl Sie selbst als auch den Hund. Der Mensch lernt, die Körpersprache des Hundes richtig zu deuten. Sämtliche Aspekte der Kommunikation zwischen Mensch und Tier werden in einer guten Hundeschule in Theorie und Praxis behandelt.
Und auch der Hund lernt in der Hundeschule die richtigen Verhaltensweisen. Das Ganze funktioniert vor allem über das uneingeschränkte Vertrauen zwischen Hund und Halter, welches in der Hundeschule in vielen übungen gefordert und gefördert wird. Erst wenn der Hund Ihnen vollständig vertraut, wird er auch alle Kommandos richtig und sofort umsetzen.
Doch das sind nicht die einzigen Aspekte, die für einen Besuch in der Hundeschule mit dem Welpen sprechen. Auch der soziale Kontakt mit gleichaltrigen Hunden ist ein unbedingtes Muss, damit sich der Hund optimal entwickeln kann. In der Spielstunde kann er seinen Taten- und Spieldrang voll ausleben, er kann spielen, raufen, rennen und seine Kräfte messen. Sobald die Grundkommandos gelernt sind, können Sie die Beschäftigung mit dem Hund erweitern, z. B. um verschiedene Sportarten.

Was Sie außerdem noch selbst tun können

Das Training in der Hundeschule ist ein guter Anfang, den Sie allerdings noch durch verschiedene andere Maßnahmen unterstützen können. Besonders wichtig ist, dass der Hund die verschiedenen Herausforderungen des Alltags und insbesondere der öffentlichkeit kennen- und einschätzen lernt. Dazu gehören beispielsweise der Straßenverkehr mit Fahrzeugen und Lärm sowie das Fahren im Auto und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt aber noch viele weitere Situationen, die man mit dem Hund trainieren kann, z. B. den Gang in die Tierarztpraxis, Treppen, Rolltreppen etc. laufen, die Zusammenkunft mit anderen Haustieren und Wildtieren usw. Je mehr übung der Hund bekommt, desto souveräner wird er später seinen Alltag meistern.

Die Ernährung des Zwergpinschers

Grundsätzlich unterliegt der Zwergpinscher keinen anderen Ernährungsgewohnheiten als jeder andere Hund. Natürlich sollte das Futter auf die Größe des Hundes abgestimmt sein. Das bedeutet: Keine zu großen Stücke, an denen sich der Zwergpinscher verschlucken könnte. Im Handel gibt es Spezialfutter für kleinere Hunderassen. Alternativ können Sie dem Hund ein artgerechtes Rohfutter geben, welches ein Fachkreisen als BARF (Biologisch artgerechtes Rohfutter) bezeichnet wird. Allerdings birgt die Rohfütterung durchaus ihre Tücken, denn Sie müssen hierbei stets darauf achten, dass das Verhältnis von Protein, Fett, Kalzium usw. im empfohlenen Bereich bleibt. Dafür müssen die Zutaten genau bestimmt und abgewogen werden. Wer vorhat, seinen Hund zu barfen, der sollte sich zuvor ausreichend intensiv mit der gesamten Materie beschäftigen. Mehr zu diesem Thema finden Sie im entsprechenden Unterkapitel in unserem ausführlichen Ratgeber.

Fazit: Der Zwergpinscher – ein treuer und verlässlicher Partner für jede Lebenssituation

Wir konnten an dieser Stelle nur ein paar erste Facetten des Zwergpinschers kennenlernen. Wir haben gelernt, dass es sich hierbei um einen kleinen, aber durchaus ernstzunehmenden Hund handelt, der seinem Menschen ergeben zur Seite steht und sich auch durch schwierige Situationen nicht schrecken lässt. Ein Hund, der – wenn er einmal Vertrauen gewonnen hat – fest zu „seinem" Menschen steht und ihn in jeder nur erdenklichen Lebenslage nach Kräften unterstützt. Ein intelligenter, aufgeweckter Geselle, der sich ideal für aktive Menschen eignet. In unserem Ratgeber finden Sie alle hier angeschnittenen Themen in ausführlicher Form (und viele weitere), von der Entscheidung zum Kauf eines Zwergpinschers über die richtige Erziehung, Ernährung, Gesundheit, Spiel und Spaß und vieles mehr. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen dafür, einen (Hunde-)leben lang mit Ihrem Zwergpinscher ein tolles Team zu bilden. Und genau das ist es doch, was wir möchten!

Das erwartet Sie in meinem Ratgeber

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Ein Bild von Fritz Gehrmann

Über den Autor Fritz Gehrmann


Vor über vier Jahren hat meine Leidenschaft begonnen Hunde-Ratgeber zu schreiben. Ich möchte meine Erfahrungen die ich über viele Jahre sammeln konnte weitergeben. Ich möchte das „Hundeneulingen" von meinen Erfahrungen profitieren und nicht die typischen „Anfängerfehler" machen wie ich sie eins gemacht habe.

Meine Bücherreihe geht über Rassebücher, Hundeerziehung bis hin zu Hundekrankheiten. Die geringe Rückgabequote meiner Bücher sprechen für sich. Überzeugen Sie sich selbst und kaufen Sie den Zwergpinscher-Ratgeber. Bei nichtgefallen machen Sie einfach von Ihrem 60-tägigen Rückgaberecht gebrauch.

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